head

Krieger- u. Reservistenkameradschaft Weiltingen

 

Vorsitzender:

Günter Lutz
Wörnitzhofen 13
91744 Weiltingen

 

 

2. Vorsitzender Reservisten:

Peter Weidner
Zieglerweg 11
91744 Weiltingen

 

Kassier:

Markus Kober

 

Schriftführer KRK:
Matthias Hahn

 

Schriftführer RK:

Andreas Heinz

 

Dem Vereinsausschuß gehören an:

Gutmann Gerd

Greiselmeier Friedrich (Veitsweiler)

Pfanz Karl (RAG Vorsitzender)

Hientz Gerhard

Ruck Karl (Ruffenhofen)

Sindel Markus

Heinz Andreas

 

Unser Verein

Mit Sicherheit steht fest, dass die Vereinsgründung durch Teilnehmer der innerdeutsch Auseinandersetzung im Jahre 1866 und des deutsch-französischen Krieges 1870/71 erfolgt. Aus einer noch vorhandenen Mitgliedskarte geht auch der 2. September 1873 als Gründungstag des Krieger und Veteranenvereins Weiltingen und Umgebung hervor. Seinerzeit wurden im alten kaiserlichen Deutschland alljährlich am 1. September der großen Schlacht bei Sedan am 01.09.1870 gedacht.

 In der Folgezeit wurden von der Weiltinger Kameradschaft vier der alle zehn abgehaltenen  Gaufeste in Weiltingen aufgerichtet. Bei dem mit der Sedan- Feier verbundenen großen Gaufestes am 01.09.1885 in Weiltingen spielte eine Regimentskapelle mit  60 Mann aus der alten Garnisonsstadt Ingolstadt auf.

Zu dieser Zeit wurde bereits schon an eine eigene Fahnen gedacht. Die auch dann noch im gleichen Jahr bei der Fahnenstickerei Eckert in Fürth bestellt, aber erst 2 Jahre später also 1887 ausgeliefert wurde. Die feierliche Weihe, von der Gemeinde gestiftet, erfolgte dann am 09.07.1887.

Die so oft gepriesene Friedenszeit um die Jahrhundertwende endete jäh mit dem Kriegsausbruch im August 1914. Das 4jährige Völkerringen forderte auch viele Opfer unter dem Vereinsangehörigen, denen eine Rückkehr in ihre fränkische Heimat an der Wörnitz  und um den Hesselberg nicht mehr vergönnt war. Nach dem ersten Weltkrieg schieden dann die Kameraden aus Frankenhofen von unserm Verein aus und gründeten im Jahre 1922 eine eigene Kameradschaft, zu der die Weiltinger Kameradschaft die Patenschaft übernahm.

Am 10.07.1927 feierte der Verein das 40jährige Gründungsfest in einem Großen festlichen Rahmen. Überschattet wurde dieses Fest durch den Tod des damaligen 1. Vorstandes Heinrich Kratzel, der 4 Wochen vor dem Fest verstarb. Unter neuer Führung, des 1. Vorstand wurde Fritz Reuter, 2. Vorstand Karl  Ballheim , konnte das Fahnenstiftungsfest mit 29 Gastvereinen gefeiert werden.

Eine besondere feierliche Ehrung erfuhren die noch lebenden sechs Teilnehmer der beiden Kriege in den Jahren 1866 und 1870/71.

Aus Alters- und Gesundheitsgründen trat der  1. Vorstand Fritz Reuter zurück. Als Nachfolger wurde Friedrich Kratzel zum neuen Vorstand bestellt.

Unter seiner Führung feierte die Kameradschaft am 11.07.1937 das 50jährige Gründungsfest.

Nun folgte eine schlimme Zeit für unser ganzes Vaterland und unsere Heimat. Millionen von Arbeitslosen die Not und Elend hervorriefen, Arbeitsdienst bis  hin zum Kriegsausbruch beherrschte unser Land. Trotz dieser kritischen Zeit blieb unsere Vereinsfahne, dank der Fam. Ballheim/ Demmel in guten Händen.

Der 2. Weltkrieg hinterließ wiederum große Lücken in der Kameradschaft. Viele Vereinsangehörige mussten ihr Leben dem erbarmungslosen und sinnlosen kämpfen an den Fronten in Europa lassen.

Nach den bitteren Jahren des Krieges und der Nachkriegszeit fanden sich nach langem Zögern erst sehr spät wieder einige Kameraden auf einem gemeinsamen Weg zur echten Kameradschaft zurück. Vornehmlich Teilnehmer des 1. Weltkrieges waren unter den 39 Kameraden, die am 09.11.1958 im Gasthaus  Hirschen die Vereinstradition wieder aufgenommen haben.

Als neuer 1. Vorstand stellte sich Friedrich Bühringer der Sache zur Verfügung. Lieder verstarb unser 1. Vorstand 1962 allzu früh. Sein Stellvertreter war Josef Günter, der sich auch um die Wiedergründung und Weiterführung der Kameradschaft große Verdienste erwarb.

Zum Volkstrauertag am 16. 11.1958 trat der Verein bereits wieder an die Öffentlichkeit. Neuwahlen standen auf der Tagesordnung, so wurde bei der Generalversammlung am 12.04.1959 der bisherige Schriftführer Friedrich Gruber zum 1. Vorstand gewählt. Unter seiner Führung wuchs und blühte die Kameradschaft auf und war ein fester Bestandteil unserer Gemeinde. Der Höhepunkt in seinem Wirken als 1. Vorstand Friedrich Gruber´s war die Errichtung eines Ehrenmals der gefallenen und vermissten Kameraden. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung konnte am Volkstrauertag im November 1963 das neue an der ST. Peters Kirche errichtete Ehrenmal eingeweiht werden.

Ein weiterer Markstein in der Vereinsgeschichte war die Feier zum 90jährigen bestehen der Kameradschaft am 27/28.06.1964 mit der Schlussveranstaltung im Garten der Familie Ruttmann. Nach über 12jähriger Tätigkeit verstarb am 21.08.1971 unser 1. Vorstand Fiedrich Gruber an einem Herzleiden.

Mit ihm verloren wir einen wirklich wichtigen Kameraden, der mit viel Geschick und Umsicht seinen Kriegerverein geführt hat. Die Kameradschaft gedenkt in Ehrfurcht an Friedrich Gruber und wird ihn ein stetiges Andenken bewahren. 

Nach vorübergehender kommissarischer Verwaltung durch Josef Günter wurde am 11.03.1973 bei der Generalversammlung  Josef Günter zum 1. Vorstand Ernst Lutz als 2.Vorstand und Werner Gruber zum 3.Vorstand gewählt. Ab dieser Versammlung nannte sich die Kameradschaft Krieger und Reservistenkameradschaft Weiltingen und Umgebung.

Ein Weiteres großes und gelungenes Fest wurde im Juli 1974 mit dem 100jährigen Gründungsfest und Fahnenweihe gefeiert. Mit der am 06. Februar 1977 abgehalten Generalversammlung kam es wieder zu einem Vorstandswechsel. Die Neuwahlen ergaben folgendes Ergebnis 1.Vorstand Ernst Lutz 2.Vorstand Friedrich Ruck, Schriftführer Werner Gruber.

In den folgenden Jahren gab es keine nennenswerte Veränderungen oder Veranstaltungen. Der Verein wurde vom 1. Vorstand Ernst Lutz in hervorragender Weise geführt und geleitet. In seiner Amtszeit wurden mehr und mehr Reservisten in die Kameradschaft aufgenommen.

Aus Alters- und Gesundheitsgründen legte unser 1. Vorstand Ernst Lutz an der Generalversammlung am 18.01.1998 sein Amt nieder. Für seine langjährigen Verdienste wurde Ernst Lutz das große Verdienstkreuz in Gold vom Kreisvorsitzenden Peter Groß verliehen.

Neuer Vorstand wurde ein junger Kamerad, Lothar Krauß, der nun die Geschicke des Vereins weiterführen wird. Die Kameradschaft bestand nun aus 23 Kriegsteilnehmern und 50 Reservisten. 

Heute feiert nun die Kameradschaft ihr 50 jähriges Wiedergründungsfest 

In den vergangenen Jahren hat sich innerhalb der Kriegerkameradschaft eine Mannschaft von Reservisten gebildet die regelmäßig an Wettkämpfen, Veranstaltungen wie Weihnachtsmarkt, Preisschießen und Abhalten eines Zeltlagers beim Ferienprogramm mitgestalten. 

Ebenfalls für den Kreis der aktiven Reservisten wurde mit dem Erwerb von Gewehr und Pistole die Voraussetzungen geschaffen um auch in der Zukunft Erfolgreich an Wettkämpfen teilnehmen zu können.

Im 50. Jahr seit der Wiedergründung besteht unser Verein aus

8 Kriegsteilnehmern

56 Reservisten

Mein besonderer Dank gilt aber auch den Gästen aus nah und fern für ihren Besuch, besonderer Dank an unseren Schirmherrin Lore Meier.

 

Mit dem Leitspruch unseres Verbandes „ In Treue fest!“


Fahnen vor dem Ehrenmal beim Totengedenken

Der Jubelverein beim 50. Wiedergründungsfest mit Vereinsfahne

Ehrung für Pflege des Ehrenmals

unsere Kriegsteilnehmer mit Ihren Ehrenurkunden des BSB

Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft im BSB

Ehrenkreuz des BSB

Ehrung Verdienstkreuz II Klasse

Ehrung Reservistenverdienstkreuz in Bronze

Ehrung Reservistenverdienstkreuz in Silber für den 1. Vorsitzenden Krauss

Siegermanschaften beim Vielseitigkeitswettkampf

Abschlußantreten mit Pokalverleihung

Station LETRA Bahn- der Kracher für alle Beteiligte

Ehrentafeln vom I und II Weltkrieg

Ehrenmal in Weiltingen

Ehrenmal in Veitsweiler

Ehrenmal in Veitsweiler