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Krieger- und Reservistenverein Burgsalach-Indernbuch

Die heute bestehende R/K Burgsalach/Indernbuch ging ursprünglich aus zwei Ortsvereinen hervor:

                                              dem Veteranenverein und dem Militärverein.

Im Jahre 1870 wurde der Veteranenverein Burgsalach/Indernbuch gegründet; Vorstand wurde Matthias Gruber.

Am 18.06.1876 konnte der Verein die Anschaffung und Weihe einer Fahne feiern.

Am 13.03.1893 wurde der Militärverein Burgsalach/Indernbuch gegründet. Diesem Verein konnten nur gediente Leute des Soldatenstandes beitreten.

Man wollte dem Veteranenverein nicht nachstehen und so wurde bereits am 01.02.1894 beschlossen, eine Fahne anzuschaffen; die Fahnenweihe fand im Juli 1894 statt.

Am 18.07.1895 feierte der Veteranenverein sein 25-jähriges Gründungsjubiläum.
 

Anfang 1900 wurde eine Böllerkanone angeschafft, die leider in den Kriegswirren 1914 - 1918 verloren ging.

Aus einem Protokoll des Militärvereins vom 03.12.1929:

Inflation -Arbeitslosigkeit - wirtschaftliche Probleme machen auch vor dem Verein nicht halt.

Angeschaffte Mützen können nicht bezahlt werden. Das Amtsgericht Weißenburg pfändete daraufhin die Vereinsfahne. Der damalige Vorstand Andreas Geck löste mit privaten Mitteln die Fahne aus.

Seit Gründung beider Vereine 1870 sowie 1893 wird erstmals im Dezember 1929 über eine gemeinschaftliche Weihnachtsfeier berichtet. Die nächsten Weihnachtsfeiern wurden abwechselnd im jeweiligen Vereinslokal abgehalten.

Vorstand Andreas Geck 1. v. links

 Am 28.09.1933 werden Veteranen- und Militärverein auf Drängen der Bezirksführung zusammen geschlossen. Andreas Geck wird Vereinsvorsitzender.
Unten die zweite Fahne des Militärvereins.
 

Der Krieger/Veteranenverein wird 1945 durch die alliierte Kontrollratsproklamation Nr. 2 aufgelöst.

Nach dem 2. Weltkrieg beschloß man erstmals am 01. Juli 1954 in einer vorläufigen Versammlung, den Verein wieder ins Leben zu rufen.

Am 18. Juli 1954 wurde in Weiterführung des ehemal. Kriegervereins die  Kriegerkameradschaft Burgsalach/Indernbuch gegründet. Als Vorstand wurde Fritz Hermann (nachfolgende Bilder) gewählt.

 

Der Verein gab sich eine Satzung. Es wurde beschlossen, die seit 1893 bestehende Patenschaft mit dem Militärverein Suffersheim wieder zu beleben.

"Der Kriegerverein ehrte 1967 Frau Marie Gloßner beim Begräbnis mit den Fahnen. Sie hatte vor, während und nach dem Krieg als Vereinswirtin die Fahnen gepflegt und aufbewahrt.
Bei Kriegsende hatte Sie  die Fahnen mit Umsicht und Verantwortung versteckt und auf Verlangen der Amerikaner nicht herausgegeben. Ihr allein war es zu verdanken, dass die Fahnen dem Kriegerverein erhalten geblieben sind. Dieses soll nicht zur Vergessenheit von einmal schwerer Zeit beitragen".(Originalzitat)

 

 1979 verstarb Ehrenvorstand Geck Andreas. Ihm folgte im gleichen Jahr 1. Vorstand Hermann Fritz; der 2. Vorstand Satzinger Fritz übernahm kommisarisch das Amt des 1. Vorstands.

Am 24.02.1980 wurde Satzinger Fritz zum 1. Vorstand gewählt, der bereits seit dem 14.03.1965 2. Vorstand war.

Im Jahre 1986 wurde beschlossen die alte Fahne des Vereins aus dem Jahre 1894 restaurieren zu lassen. Die Fertigstellung erfolgte 1987. Diese Fahne wird am 16.06.1988 anlässlich der 110-Jahres-Feier geweiht.

1991 wurden zwei Gedenksteine unter Leitung des 1. Vorstands Satzinger Fritz im Friedhof angebracht.

(Vorstand Fritz Satzinger mit Kranz im Bild, links mit Mütze am Gedenkstein Strauß Michael, Indernbuch; neben ihm Amler Leonhart, Burgsalach. Der Kamerad mit der Fahne ist Satzinger Gerhard.)

(v.l.: Bengel Georg, Kassier Eckerlein Georg, Kahr Matthias, Schriftführer Jung Rudi, Satzinger Fritz, Burgsalach, Kreisvorsitzender Totzauer, 1. Vorstand Satzinger Fritz, Indernbuch)

Von den oben abgebildeten Veteranen (die Ehrung wurde vom Kreisvorsitzenden Totzauer vorgenommen) weilt nur noch Ehrenvorstand Satzinger Fritz (im Bild rechts) unter uns.

Aus Mangel an Kandidaten übernahm 2001 Vorstand Fritz Satzinger für ein letztes Jahr das Amt als 1. Vorstand.

Am 17.02.2002 wurde in der Jahreshauptversammlung Auernhammer Willi zum 1. Vorstand gewählt.
Als einzige Vorstandsmitglieder blieben  der 2. Vorstand Heinz Satzinger und Kassier Walter Bengel übrig.
Mit Scheppe Thomas, Schwenk Fritz und Lang Siegfried kamen 3 neue Beisitzer hinzu.

Das Anspruchsdenken von jüngeren Kameraden war groß:

Eine Reservistenabteilung soll gegründet werden.
Ebenso soll eine Schießgruppe aufgestellt werden.

Am 03.04.2002 wird eine Reservistengruppe gegründet und am 01.05.2005 Helmut Strauß zum Reservistenbetreuer gewählt.
Die (Wieder-)Einkleidung der Reservisten findet am 15.11.2002 statt.

Unter der Leitung von Reservistenbetreuer Strauß Helmut werden jährlich mehrere Veranstaltungen abgehalten (u.a. Schießen in Roth, Ausbildung Karte/Kompaß oder das letzte Nachtschießen in Heidenheim, sowie mehrere Nachtmärsche).

Während einer Grillfeier 2011 wird Strauß Helmut mit dem BSB-Reservistenkreuz in Bronze ausgezeichnet.

 In der Jahresversammlung 2014 trat Strauß als Reservistenbetreuer zurück.

Ein Jahr wurden die Reservisten von Kassier Bengel Walter geführt.

Seit der Jahresversammlung 2015 ist Amler Mario neuer Reservistenbetreuer der R/K.

2016 wurde im Mai verspätet das 10-jährige Reservistenjubiläum mit Zeltübernachtung und Bootsfahrt unter der Leitung von Mario Amler gefeiert.

Pause während der Bootsfahrt

Seit Januar 2015 ist Amler auch als Beisitzer des Gesamtvereins tätig.

Aus der Schießgruppe wird nach einmaligem Schießen eine Böllerschützengruppe.
Diese wird am 23.11.2002 im Beisein des Kreisvorsitzenden Hans Bauernfeind im Gemeindehaus in Indernbuch gegründet. Der Gründungsversammlung wohnen 10 Schützen bei. Als Schussmeister wurde Auernhammer Willi ernannt.

Die Böller wurden bei Böllerbau Franz Pfnür in Maria Gern bei Berchtesgaden bestellt, die Auslieferung der Böller erfolgte im April 2003.

Seit 2003 werden von den Böllerschützen jährlich mehrere Festlichkeiten, wie Geburtstage, Kirchweihen, Festzüge, Schützenproklamationen, kirchliche Aktivitäten usw. angeschossen.

Seit 2005 wird regelmäßig an den Bayerischen Böllerschützentreffen teilgenommen (z.B. im Bild Vilsbiburg 2016).

Die Stärke der aktiven Reservisten beträgt zum 01.11.2007 18 Kameraden; als Böllerschützen sind 20 Kameraden gemeldet. Bis zum 01.11.2007 konnten 22 neue Mitglieder für den Verein gewonnen werden.

Seit dem 17.02.2002 ist Willi Auernhammer der 1. Vorstand.
 

 

 

 

 

 

 

In der Jahresversammlung 2003 wurde Altvorstand Fritz Satinger von der neuen Vorstandschaft zum Ehrenvorstand ernannt.

Jährlich werden bis heute vier Vorstandssitzungen abgehalten.

2007 wurde ein NVA-Schlauchboot angeschafft; damit können Ausflugsfahrten unternommen werden.

Ein Zelt für gut 30 Personen wurde 2010 angeschafft; beides, Boot und Zelt, werden genutzt.

Nachdem jährlich Tagesausflüge unternommen wurden; in Zukunft sollte das erweitert werden.

Deshalb wurde 2015, zum 70-jährigen Kriegsende, eine 3-Tagesfahrt nach Berlin, mit Einladung des Bundestagsabgeordneten Artur Auernhammer, unternommen.

Dazu gehörte die Besichtigung des Bundestages, eine Stadtrundfahrt, sowie die Besichtigung des Stasi-Knasts Hohenschönhausen (im Bild: die Kuppel des Bundestags).

Auf der Rückfahrt wurde noch das einstmals "geteilte Dorf" Mödlareuth besichtigt:


 

2016 führten wir eine 4-Tages-Fahrt nach Dresden durch.

In der Jahresversammlung 2017 wurde Willi Auernhammer zum sechsten Male als Vorsitzender gewählt, ebenso Beisitzer Fritz Schwenk (Bild: 15 Jahre Seite an Seite).

Die neue Vorstandschaft zum 29.01.2017 besteht aus:

2. Vorstand: Struller Michael

Kassier: Bengel Walter

Schriftführer: Satzinger Norbert

Beisitzer: Blobner Gerd, Satzinger Stefan, Amler Mario